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ZUM ÜBER 100 JÄHRIGEN BESTEHEN DES
KÜNSTLERVERBANDES
ÖSTERREICHISCHER BILDHAUER
Der Künstlerverband Österreichischer Bildhauer, wurde zunächst
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
als lose Vereinigung gebildet. Uns heute bekannte Bildhauer in
dieser Vereinigung waren Caspar v. Zumbusch, Anton Dominik Fernkorn
und viele andere.
Nach Einführung des Vereinsgesetzes wurde die Vereinigung im Jahre
1906 als Künstlerverband Österreichischer Bildhauer eingetragen.
Sitz des Verbandes war die K&K-Akademie der Bildenden Künste in
Wien I. Schillerplatz 3. Drei Jahre später wurde der Sitz des
Verbandes nach Wien 3, Erdbergerlände 6 verlegt.
Im Mitgliederverzeichnis aus dem Jahre 1915 scheinen 95 Mitglieder
auf, als Ehrenmitglied Edmund Hoffmann Ritter von Aspenburg, als außerordentliches
Mitglied Hof-und Gerichtsadvokat Dr. Alois Schük.
Am 26. Juni 1937 gilt noch die Akademie der Bildenden Künste als
Standort des Künstlerverbandes Österreichischer Bildhauer, der Name
des Verbandes wurde aber 1938 gelöscht und der Künstlerverband in
die Reichskammer eingegliedert.
Am 25. Mai 1946 erfolgte ein Widerruf der Löschung
und am 6. Februar 1946 fand eine konstituierende Versammlung im
Künstlerhaus statt, aus der als Präsident des Verbandes G. Gurschner hervorging;
von da ab gilt der
heutige Standort des Verbandes, das Künstlerhaus am Karlsplatz 5.
1965
folgten Alfons Riedel, ab
1967 Paul Peschke und ab 1992
Kurt Ingerl als Präsidenten nach. Im
Mai 1999 wurde Hannes Turba
zum Präsidenten des Verbandes berufen.
Der
"Lebenslauf" des Künstlerverbandes kann hier nur
in knappen
Worten
geschildert werden, tatsächlich
haben er und seine Mitglieder, durch den Verlauf der Geschichte
bewegte Zeiten zu erleben gehabt.
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